Seite 2 von 2

Re: Hypothesen als Lösungsstrategien

BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Oktober 2010, 09:52
von Siegbert
Ich schau mir das genau an. Wenn ich zustimme, melde ich mich zu diesem Thrma zunächst nicht mehr.

Re: Hypothesen als Lösungsstrategien

BeitragVerfasst: Dienstag 12. Oktober 2010, 07:11
von Siegbert
Ich hatte die Hypothese formuliert:
"Ist ein x-wing(str8ts) der Zahl a in ein x-wing(str8ts) der Zahl a so eingebettet, dass beide eine gemeinsame Zelle haben, dann ist diese Zelle gleich a".
Jetzt kam es mir darauf an, diese Hypothese zu falsifizieren. Das ist mir gelungen. Ich habe ein Rätsel konstruiert, in dem E58G78H578=5 ist:

A5=9, A6=schwarzes Feld (s), B3=5, B6=s, B8=1, C5=7, C78=s, C8=9, D4=5, D5=s, D9=s1, E4=s4, E7=8, E9=9, F13=s, F6=5, G23=s, G5=3, H2=9, H4=s, J4=s9, J9=5.

In der Lösung ist E5G8H7=5. Es gibt nur eine Lösung, ohne Versuch und Irrtum.
Damit ist obige Hypothese falsifiziert und wird verworfen.

Re: Hypothesen als Lösungsstrategien

BeitragVerfasst: Donnerstag 11. November 2010, 07:04
von Siegbert
Partielles Backtracking

Wenn str8ts von Menschen (in Unterscheidung zu Programmen) gelöst werden, spielt Probieren (Veruch und Irrtum, Annahme und Widerspruch, Backtracking) eine wesentliche Rolle. Zumindest im Kopf. "Da kann die 3 oder die 4 stehen. Was passiert, wenn ich die 3 nehme? Ach nein, geht nicht, dort steht ja schon die 8!", "Dieses Rätsel habe ich erst im zweiten Anlauf gelöst.". Das Extrem sieht dann so aus: In einem schweren str8ts muss bereits nach ganz wenigen Lösungszahlen muss bereits geraten werden. Die Extremes#1 und 2 sind Beispiele. Wenn es dann schlimm kommt, merke ich erst bei der letzten Zahl den Widerspruch.
In solchen Fällen ist es praktisch, zu nächst kleinere Bereiche zu untersuchen, zum Beispiel einen rechteckigen Bereich zusammenhängender weißer Zellen.

Hypothese.

Wenn man einen rechteckigen Bereich weißer Zellen mit bereits ermittelten Kandidaten mit "Versuch und Irrtum" untersucht, z.B. auf sichere Kandidaten, dann wird das widerspruchsfreie Ergebnis im weiteren Lösungsverlauf nicht zu einem Widerspruch führen.